Scharbockskraut (Ficaria verna)

Scharbockskraut (Ficaria verna), Luitpoldpark , München

Scharbockskraut (Ficaria verna), Luitpoldpark , München

Scharbockskraut (Ficaria verna), Luitpoldpark , München

Scharbockskraut (Ficaria verna) - Garchinger Heide, Bayerisches Voralpenland

Scharbockskraut (Ficaria verna) - Garchinger Heide, Bayerisches Voralpenland

Scharbockskraut (Ficaria verna) - Hohenschäftlarn, Bayerisches Voralpenland

Notizen zum Scharbockskraut (Ficaria verna)

Steckbrief 
NameScharbockskraut (auch Feigwurz)
Botanischer NameFicaria verna, Syn.: Ranunculus ficaria L.
FamilieHahnenfußgewächse (Ranunculaceae)
Ableitung des NamenFicaria > Feige (abführend); Scharbockskraut von Scharbock (Skorbut)
BlütezeitFrühblüher: März - Mai
VorkommenFeuchte Wiesen, Hecken oder Auen- und Mischwälder.
Beschreibung• bis 20 cm hoch, wächst bis 1800 m
• Stängel niederliegend, oft an den Knoten wurzelnde
• Blätter rundlich bis herzförmig, stark glänzend
• Gelbe, sternförmige Blüten einzeln stehend, lang gestielt mit 8-11 kronblätterartigen Nektarblättern, meist 3 Kelchblätter
• Hemikryptophyt, zieht sich bereits im Mai/Juni wieder ein
• Vermehrung über Bulbillen (Brutknospen)
InhaltsstoffeWird erst mit der Blüte giftig. Ranunculin - zersetzt sich beim Trocknen. Enthält verschiedene Oxalsäuren,
Die Blätter sind nur vor der Blüte essbar und nicht zuviel davon. Verwendung eher als "Würzzusatz", die Blätter schmecken bitter und leicht scharf.
Früher wurde es aufgrund des hohen Vitamin C-Gehalts als Reiseproviant auf Seefahrten mitgenommen.
Einsatz in der HeilkundeBei Vit-C-Mangel / Skorbut - Frühjahrsmüdigkeit
Wirkt abführend.
Weblinks / Quellenwikipedia.de
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Illustration

Quelle: biolib.de