Alpen-Fettkraut (Pinguicula alpina)

Alpen-Fettkraut (Pinguicula alpina), Seebergkopf

Alpen-Fettkraut (Pinguicula alpina), Seebergkopf

Alpen-Fettkraut (Pinguicula alpina), Seebergkopf

Alpen-Fettkraut (Pinguicula alpina), Seebergkopf

Alpen-Fettkraut (Pinguicula alpina), Hochschelpen

Alpen-Fettkraut (Pinguicula alpina), Friederspitz

Alpen-Fettkraut (Pinguicula alpina), Friederspitz

Alpen-Fettkraut (Pinguicula alpina), Klettersteig Gaetano Falcipieri

Alpen-Fettkraut (Pinguicula alpina), Seebergkopf

Alpen-Fettkraut (Pinguicula alpina), Seebergkopf

Alpen-Fettkraut (Pinguicula alpina) - Biwaktour Überschreitung Benediktenwand (von Lenggries übers Brauneck, Achselköpfe zur Benediktenwand, Rabenkopf nach Kochel ), Bayerische Voralpen

Alpen-Fettkraut (Pinguicula alpina) - DAV Kräuterwanderung Jägerkamp

Notizen zum Alpen-Fettkraut (Pinguicula alpina)

Steckbrief 
NameAlpen-Fettkraut
Botanischer NamePinguicula alpina
Familie / GattungFam. Wasserschlauchgewächse (Lentibulariaceae)
Pinguicula > Untergattung Temnoceras > Sektion Micranthus
Ableitung des Namenpinguis = lat. fett, dick > bezieht sich auf die fleischigen Blätter
BlütezeitMai bis Juli
VorkommenAlpen und Vorland, Pyrenäen, Skandinavien. Hauptsächlich in Gebirgen anzutreffen. Dabei in Tallagen bis 2700 m (bzw. lt. Wikipedia bis zu 4100 m),. Bevorzugt subalpine Rieselfluren, Quellmoore und alpine Steinrasen, Quellaustritte und Flachmoore, feuchte, bemooste Felsen; zerstreut bis selten.

Geschützt! GefGr. 3. i.d. Roten Liste f. Deutschland 2018.
Verschwindet bei Düngung und Entwässerung.
Beschreibung• 5-15 cm
• sommergrüne, ausdauernde, krautige Pflanzen
• Hemikryptophyt (Im Winter Rückzug in ein Hibernakel)
• Temperiert-homophyller Wuchsformtyp
• Grundständige Blattrosette mit 5-8 Blätter (3-6 cm lang)
• Fleischige, elliptisch bis lanzettliche Blätter, ganzrandig, mit klebrig-glänzender Blattoberfläche (Drüsensekrete). Keine Drüsen auf dem Hauptnerv. Die Blätter rollen sich beim Verdauungsvorgang ein. Hellgrüne Blätter, die unter starker Sonneneinstrahlung sich rötlich einfärben.
• Blattloser Stängel mit Einzelblüten, bis zu 8 (-13) Blüten
• Zygomorphe weiße Blüten (zwittrig) mit kurzem, kegelförmigem Sporn. Unterlippe mit 1-2 gelben Flecken.
• Blüht das erste Mal erst nach mehreren Jahren.
• Bestäubung mittels Fliegen; Vegetative Vermehrung mittels 3 mm langer Brutzwiebeln in den Blattachseln
Karnivore• fleischfressend (Karnivore)
• Es befinden sich Kleb- und Verdauungsdrüsen auf den Blättern. Auf langen Stielen sitzen Drüsenköpfchen, die klebrigen Fangschleim ausscheiden können. Sobald ein Insekt in die Falle geht, bildet sich eine kleine Mulde und die Drüsen füllen diese mit Verdauungsenzymen. Nach zwei Tagen ist eine kleine Beute bereits verdaut.
• Die Blätter bewegen sich dabei sehr langsam. Erst Charles Darwin wies in seinen Experimenten die Fangbewegung nach.
• Verbessert den Stickstoffhaushalt der Pflanze bei nährstoffarmen Standorten.
• Wegen des Labenzyms wurden die Blätter früher zum Eindicken der Milch genutzt.
Volksheilkunde (früher)Wundauflage (Blätter), Einsatz bei Ischias, Leberleiden, Magen-, lang andauernde Bronchialerkrankungen. Wirkung wird auf die in der Pflanze enthaltene Zimtsäure zurückgeführt (Quelle: Wikipedia).
Weblinks / Quellenwikipedia.de
blumeninschwaben.de
infoflora.ch
daten.bayernflora.de
biolflor
Trautmannsdorffer Gärten - Karnivorenausstellung
Weitere VertreterGemeines Fettkraut (Pinguicula vulgaris) - blau blühend
Meine TourenBenediktenwand, Hochschelpen, Jägerkamp, Wolfsschlucht